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Gedankenketten zum Thema „Schönheit und Ästhetik“

 

Innerhalb des Seminars „Philosophie der Erziehung“ im Sommersemester 2010 haben sich die Teilnehmer und Teilnehmerinnen auch mit Friedrich Schillers „Briefen zu ästhetischen Erziehung“ beschäftigt. Zu diesem Thema entstanden die folgenden Gedankenketten.

 

Schönheit bedeutet Harmonie
Harmonie ist Ebenmäßigkeit
Ebenmäßigkeit ist Symmetrie
Symmetrie ist Gleichheit
Gleichheit vermisst Kontrast
Kontrast ist wichtig für Vielfalt
Vielfalt ist somit wichtig,
um Schönheit zu empfinden.

 Karen Tröger

 

Schönheit ist ein Geschenk
ein Geschenk der Natur.
Natur braucht Pflege,
Pflege der äußeren Gestalt.
Die äußere Gestalt benötigt Gehalt.
Der Gehalt zeigt sich im Wert der Innerlichkeit.
Innerlichkeit und Äußerlichkeit verbinden sich zu einer Einheit.
Die Einheit wird zum Spiegel der Seele.
Schönheit als äußere Form
erhält ihre Kraft und Beständigkeit durch Beseeltheit.
 
Gudrun Savyon

 

Schönheit bedeutet Harmonie
Harmonie ist Ebenmäßigkeit
Ebenmäßigkeit braucht Ergänzung
Ergänzung kann sein Ausdruck
Ausdruck in den Augen
Augen sollten sprechen
Sprechende Augen beleben das Gesicht
Gesicht zeigt Lebenserfahrung
Lebenserfahrung ergänzt angeborene Schönheit
 
Gudrun Beckmann

 

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